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da Vinci
Operationssystem |
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Das
Operationsverfahren |
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Während
des gesamten Eingriffs sitzt der
Operateur an einer Steuerkonsole. Von
dort aus bedient er die präzisen
mikrochirurgischen Instrumente, die so
beweglich sind wie menschliche Hände.
Kameras liefern ihm dreidimensionale,
bis zu 10-fach vergrößerte Bilder des
Operationsgebietes. Der zweite Teil des
Systems ist das beim Patienten
positionierte Stativ. Daran sind die
Kameras sowie zwei bis drei
Instrumentenarme angeschlossen. Diese
Arme führen die Bewegungen des
Operateurs an der Steuerkonsole exakt im
Operationsgebiet aus. |
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Der
Operateur befindet sich in unmittelbarer
Nähe zum Patienten im gleichen OP-Raum.
Gleichzeitig assistiert ein weiterer
Arzt am Operationstisch dem Operateur,
etwa durch Wechseln der Instrumente.
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Die
Operation beginnt mit der Entfernung der
Lymphknoten im Beckenbereich. Dann
werden die Prostata und die Samenblasen
von der Harnblase gelöst und die
Samenleiter durchtrennt. Wenn die
Tumorausbreitung eine Schonung der
Nerven erlaubt, werden die
Gefäßnervenstränge unter
dreidimensionaler Sicht und bis zu
10-facher Vergrößerung präzise und
zitterfrei von der Prostata abgelöst.
Unter ebenso sorgfältiger Schonung der
Schließmuskelfasern werden zuletzt
Harnröhre und Prostata voneinander
getrennt. Mit Hilfe des da Vinci®-Si-Systems
werden nun Blase und Harnröhre durch
eine präzise, wasserdichte Naht
verbunden, die die Schließmuskelfasern
möglichst ausspart und intakt lässt.
Nach Entfernung von Prostata und
Samenblasen aus dem Körper werden die
kleinen Wunden verschlossen und
verbunden. In der Regel ist der
Blutverlust bei dieser Operationstechnik
gering (bis zu 200 ml). |
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